30.10.2017 - Spielberichte

Heimsiegesserie beendet - 1. Herren verliert 5:9 gegen Solingen-Blades

Vor der Spielzeit wurden im übertragenen Sinne ganz bewußt kleine Brötchen gebacken, auch und weil die Werte der Konkurrenz und die Ausgeglichenheit der prognostizierten Mitkonkurrenten offenkundig waren. Trotzdem hatte ich die Hoffnung, den vierten Heimsieg im vierten Heimspiel erleben zu dürfen.

 

Erstes negatives Momentum war schon vor dem ersten Ballwechsel, fiel parallel zu den Begebenheiten der 4. Herren (Dornbusch und Behric fehlten, d.Red.) mit Doron Sabo auch d e r Punktegarant (Einzel: 6:0!) in der auch heute sehr motiviert und homogenen Mannschaft aus. 

 

Dafür kam Kevin Gerhards zum Einsatz, der viereinhalb Sätze (2:1-Sätze, 6:3-Punkte) gegen Rizzello ein nahezu perfektes Spiel hinlegte und nach fünf Sätzen sich "nur" nicht belohnte. Wenn dann sogar Doppel 1 abgewechselt wird, und dann eben nicht mit Führung und sofort mit 0:2 gestartet wird, ist dies eben suboptimal.

 

Doch Heimspielatmosphäre um die Zuschauer Gustav Pacholski, zwei Spielern der vierten Herren - Rekonvaleszent Enver Behric und mir - sowie Martin Lawicki samt dem Glauben des Teams brachte zunächst den Ausgleich - 2:2.

 

Denn das Doppel drei um Marcel Linke und Jörg Seithümmer sowie Michael Gresens in seinem ersten Einzel (versus Messerschmidt) erwirkten mit zwei Siegen den Ausgleich, auch wenn sich dort schon ein wenig zeigte, dass man sich heute würde mächtig strecken müssen, um heute die weiße Heimweste zu bewahren. 

René Farys´ erstes Einzel gegen Lahn war genauso schnell weg, wie Marcel Linkes beide Einzel, wobei dort einfach über die Sätze die Jungs einfach nicht in die Matches rein kamen, leichteste Fehler, wenig Geduld und / oder extrem erkennbarer eigener Unzufriedenheit mit was man aber beim Wissen um deren Trainingsakribie leicht Leben kann und als Entwicklungsprozess immer mitgeplanter Umstand ist.

Jörg hatte in Spiel eins gegen Fleger ebenfalls in drei das Nachsehen und in Spiel zwei mit 2:0-Satzführung gegen Kevins ersten Gegner eine echte Siegchance, die aber in Satz drei und vier nicht geholt wurde und dann in Satz fünf auch nicht mehr realistisch war. 

 

Von außen hatte man den Eindruck, dass alle anwesenden Akteure natürlich alles bereit waren zu geben, aber trotzdem ein kleines bisschen fehlte ( Doppel: 1:2 / Oben 2:2 / Mitte: 2:2 / Unten: 0:3 ).

Mit Ausnahme von Carsten Quick, der zwei eindrucksvolle Kampfspiele (vs. Forst und Werner) und auch Siege hinlegte und Garant dafür war, dass das Team bis zum 5:7 wieder ran kam respektive halbwegs dran blieb, fehlte dann leider doch was.

Dass dann unter dem Strich sogar vier Spiele nach 2:1-Satzführung noch verloren gehen, zeigt einerseits, dass man auch echte Möglichkeiten hatte, und andererseits den Willen der Klingenstädter, so kann man den Gästen einen verdienten Sieg attestieren und sorgt am Ende für das Endergebnis von 5:9.